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21.05.2011 | Aktuell | pm/sid

Goldene Sportpyramide für Heide Ecker-Rosendahl

Olympiasiegerin Heidemarie Ecker-Rosendahl ist neue Preisträgerin der Goldenen Sportpyramide. Die Ex-Leichtathletin nahm den Preis am Freitagabend im Rahmen einer Benefiz-Gala im Beisein von Bundespräsident Christian Wulff entgegen. Rund 300 Gäste aus Poltik, Medien, Wirtschaft und Sport waren der Einladung der Stiftung Deutsche Sporthilfe ins Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin gefolgt.

Heide Ecker-Rosendahl bekam die "Goldene Sportpyramide" (Foto: Schröder)


Heide Rosendahl war das "Gesicht" der Olympischen Spiele 1972 in München: Im Weitsprung errang sie nach sechs Tagen die erste Goldmedaille für die Mannschaft der BRD. Zwei Tage später gewann sie Silber im Fünfkampf und acht Tage danach hielt sie als Schlussläuferin der Sprintstaffel gegen DDR-Weltrekordlerin und 100-Meter-Olympiasiegerin Renate Stecher den Vorsprung zum Überraschungs-Gold mit Weltrekord (42,81 sec).

Schon vorher war Heide Rosendahl von der Presse zur "Miss Leichtathletik" gekürt geworden. Schließlich war sie Weitsprung-Weltrekordlerin (1970 mit 6,84 m) sowie Europameisterin (1971) und EM-Zweite (1966) im Fünfkampf. Bereits 1970 hatte sie die Auszeichnung als „Sportlerin des Jahres“ erhalten.

Ehrenamtliches Engagement

Nach dem Ende ihrer sportlichen Karriere im Jahr 1973 engagierte sich Heide Ecker-Rosendahl als Trainerin im TSV Bayer 04 Leverkusen sowie als Athleten-Beauftragte und Vizepräsidentin (1997-2001) des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV).

Darüber hinaus arbeitete sie ehrenamtlich in vielfältigen Projekten, unter anderem als Präsidentin eines lokalen Siebenkampf-Teams zur Förderung sauberen Leistungssports, als Sporthilfe-Koordinatorin des DLV oder als Botschafterin für das Deutsche Sportabzeichen. 2002 wurde sie Persönliches Mitglied im Nationalen Olympischen Komitee. Heute ist sie stellvertretende Leichtathletik-Abteilungsleiterin ihres Leverkusener Vereins und stellvertretende Vorsitzende der Sportstiftung Nordrhein-Westfalen.

Jury entscheidet

Die Entscheidung über den Preisträger der "Goldenen Sportpyramide" trifft eine unabhängige Jury - bestehend aus den Mitgliedern des Sporthilfe-Stiftungsrats und den bisherigen Preisträgern - unter Vorsitz von ZDF-Intendant Prof. Markus Schächter.

Die bisherigen Preisträger sind:
Hans Günter Winkler (2000), Rosi Mittermaier-Neureuther (2001), Uwe Seeler (2002), Manfred Germar (2003), Roland Matthes (2004), Ingrid Mickler-Becker (2005), Franz Beckenbauer (2006), Heiner Brand (2007), Steffi Graf (2008), Uli Hoeneß (2009) und Katarina Witt (2010). Max Schmeling wurde 2005 drei Tage nach seinem Tod posthum mit der "Goldenen Sportpyramide" geehrt.

Video auf leichtathletik.TV:
Heide Ecker-Rosendahl erhält Sportpyramide

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