19.08.2009 | WM 2009 | Christian Fuchs
Der Dreikampf geht über 200 Meter weiter
Im 100-Meter-Finale waren bei der WM in Berlin am Montag nur Sprinterinnen aus Jamaika, den USA und von den Bahamas unterwegs. Über 200 Meter geht dieser Dreikampf nun weiter. Die schnellste Zeit in den Vorläufen bot am Mittwochabend Marshevet Hooker (USA; 22,51 sec) an.
Allyson Felix war noch locker unterwegs (Foto: Chai)
Die vier US-Sprinterinnen gewannen durch die noch verhalten agierende Titelverteidigerin Allyson Felix (22,88 sec), Muna Lee (22,76 sec) und Marshevet Hooker drei der sechs Läufe. Lediglich ChaRonda Williams (23,08 sec) gab sich mit einem zweiten Platz zufrieden.
"Ich habe meinen Lauf kontrolliert. Ich fühle mich frisch und habe Spaß. Es ging nicht um die Zeit, aber ich glaube, im Finale wird es richtig schnell", kam eine Ansage von Allyson Felix.
Die anderen Erstrundensiege teilten die locker auftretende Olympiasiegerin Veronica Campbell-Brown (Jamaika; 23,01 sec), Simone Facey (Jamaika; 22,83 sec) und Cydonie Mothersill-Modibo (22,69 sec), die als Vertreterin der Cayman-Inseln in das Dreigestirn der Sprintnationen eindringen könnte, unter sich auf.
Debbie Ferguson-McKenzie noch zurückhaltend
Hatte es auf der Kurzstrecke für die Bahamas nur zu den Plätzen sechs und sieben gereicht, so könnte nun die erfahrene Debbie Ferguson-McKenzie (22,71 sec), die ihren Auftritt als Zweite noch sehr zurückhaltend gestaltete, in die Reichweite der Medaillen kommen.
Insgesamt blieben in der ersten Runde zehn Sprinterinnen unter 23 Sekunden. Eine deutsche Teilnehmerin war nicht am Start.
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