08.03.2008 | Aktuell | Christian Fuchs
Österreichs Mini-Team zieht schon Bilanz
Für Österreich war die Hallen-Weltmeisterschaft in Valencia (Spanien) schon vorbei, ehe die erste Siegerehrung der Titelkämpfe über die Bühne gegangen war. 60-Meter-Sprinterin Bettina Müller-Weissina strich am Freitag im Halbfinale die Segel, 400-Meter-Hoffnung Clemens Zeller scheiterte am selben Abend in der ersten Runde.
Clemens Zeller schied im Vorlauf aus (Foto: Chai)
„Wir haben unser Maximalziel von zwei Semifinalteilnahmen nicht ganz erreicht. Aber beide Athleten können ihre Hallenwettkämpfe als wichtigen Schritt in Richtung der Olympischen Spiele mitnehmen“, lautete die Analyse des Sportdirektors Hannes Gruber nach den Auftritten seines Mini-Teams.
Bettina Müller-Weissina konnte sich über 60 Meter für ihr drittes Semifinale bei einer Hallen-WM qualifizieren. Dort erzielte sie mit 7,35 Sekunden eine Saisonbestleistung. Clemens Zeller kam über 400 Meter mit 47,34 Sekunden im Vorlauf auf den insgesamt 13. Platz.
„Beide brauchen sich mit ihren Platzierungen bei einer Weltmeisterschaft mit Bewerben auf hohem sportlichem Niveau nicht zu verstecken“, kommentierte Hannes Gruber die Ergebnisse. „Bettina Müller-Weissina hat ihre Nominierung voll gerechtfertigt und kann mit Selbstvertrauen in die Olympiasaison gehen. Von Clemens Zeller darf man nicht erwarten, dass der steile Aufstieg, den er im letzten Jahr gezeigt hat, nahtlos weitergeht. Ab jetzt ist der Blick auf den Sommer mit den Olympischen Spielen fokussiert.“