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08.03.2008 | Aktuell | Christian Fuchs

Sauschwere Qualifikation für Ariane Friedrich

Die Hochsprung-Hoffnung von Ariane Friedrich bei der Hallen-WM in Valencia (Spanien) lebt. Die Frankfurterin meisterte am Samstagmittag die für den direkten Finaleinzug geforderte Höhe von 1,96 Meter im ersten Anlauf. Zuvor hatte sie sich jeweils einen Fehlversuch bei 1,90 und 1,93 Metern geleistet.

Ariane Friedrich schaffte den Sprung in das Finale (Foto: Chai)


Danach sprach sie von einer „sauschweren Qualifikation“. Die 2,02-Meter-Springerin dieses Winters sagte: „Am Anfang bin ich wie eine Anfängerin gesprungen.“ Im Hinterkopf war dabei auch noch ihre jüngste Rückenverletzung: „Ich habe mich nicht richtig getraut. Bei 1,96 Metern bin ich dann aber draufgegangen. Ich merke den Schmerz noch ein bisschen, aber nicht viel.“

Vor eine tückische Aufgabe stellte das gesamte Hochsprung-Feld auch der Untergrund. „Der Boden ist nicht einfach, er ist sehr schnell. Da muss man richtig reinpowern“, meinte Ariane Friedrich. „Ich weiß jetzt aber, wie ich hier springen muss. Ich hoffe, dass mir das für das Finale hilft.“

Diese Schwierigkeit spiegelte sich auch im gesamten Wettkampftableau wider. Nur die Spanierin Ruth Beitia blieb ganz ohne Fehlerversuch. Selbst Weltmeisterin Blanka Vlasic (Kroatien) leistete sich einen Ausrutscher bei 1,93 Metern. Sechs Springerinnen meisterten die geforderten 1,96 Meter. Drei weitere rückten mit drei Zentimetern weniger noch in das Finalfeld.

Die Resultate finden Sie in unserer Ergebnisrubrik…

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