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27.01.2008 | Aktuell | Peter Grau

Guter Einstieg für Gaststarter Willi Mathiszik

Willi Mathiszik (LAZ Leipzig) erzielte als Gaststarter bei den Offenen Berlin-Brandenburgischen Hallen-Meisterschaften in Potsdam mit einem ordentlichen 60-Meter-Hürdensprint in 7,74 Sekunden (Vorlauf: 7,73 sec) das beste Ergebnis des zweiten Tages. Knapp konnte er sich am Sonntag gegen seine Vereinskollegen Erik Balnuweit (7,78 sec) und Alexander John (7,91 sec) durchsetzen.

Willi Mathiszik strebt Olympia entgegen (Foto: Kiefner)


„Das war ein guter Einstieg in die Saison, auch deshalb, weil ich wegen acht Wochen Bundeswehrlehrgang Trainingsrückstand habe. Außerdem ist die Bahn doch recht weich und deshalb auch langsam“, erklärte Willi Mathiszik. „Bei den nächsten Rennen sollte es nun schneller gehen. Es folgen vor den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Sindelfingen die Meetings in Stuttgart, Düsseldorf und Leipzig.“

Gedanken über einen eventuellen Start bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Valencia (Spanien; 7. bis 9. März) macht er sich nicht: „Mein Ziel ist Olympia“. Dafür will er alles tun, denn das Jahr 2007 war nicht so erfolgreich wie erhofft. „Ich hatte mir eine Katze zugelegt, und dann wurde zu spät festgestellt, dass ich eine Katzenhaar-Allergie habe. So sind die schwachen Leistungen zu erklären.“

Keine großen Weiten

Nicht die erhofften weiten Sätze gab es in den Weitsprungwettbewerben. Bei den Männern gewann Kofi Amoah Prah (LG Nike Berlin) mit 7,59 Metern. „Obwohl ich jetzt recht konstant im Anlauf bin und auch den Winter über gut trainiert habe, gab es heute nicht die erhoffte Steigerung. Der Grund liegt vor allem darin, dass ich mich nach meinem 7,80-Meter-Meter-Sprung vor einer Woche erkältet habe und die Auswirkungen heute noch spürte. Ich bin aber optimistisch, dass ich noch in der Hallensaison an die 8,00 Meter heranspringen kann.“

Zweiter wurde Christian Kaczmarek (LG Nike Berlin), der 7,45 Meter erzielte, aber nur diesen einen gültigen Versuch hatte. „Ich habe meinen Anlauf umgestellt, sodass diese Probleme nicht ganz unerwartet kamen. Aber es waren Sprünge um die 7,80 Meter dabei, und das gibt mir Hoffnung für den nächsten Wettkampf bei den Norddeutschen Hallen-Meisterschaften.“

Sieg im Stallduell für Melanie Bauschke

Eine Überraschung gab es im Weitsprung der Frauen. Nicht die favorisierte Urszula Gutowicz-Westhoff (LG Nike Berlin) gewann (zweimal landete sie bei 6,25 Metern), sondern die junge Melanie Bauschke (LG Nike Berlin). Ihr reichte ein Satz von 6,27 Metern zum Erfolg. „Ich bin glücklich, das vereinsinterne Duell erstmals gewonnen zu haben. Wir haben das Training in diesem Winter etwas umgestellt, vor allem mache ich jetzt mehr Kraft. Und das zahlt sich aus.“

In den Laufwettbewerben holte sich der Deutsche Meister Moritz Höft (LG Nord Berlin) nach dem Vortagessieg über 800 Meter nun auch den Titel im 1.500-Meter-Rennen. Nach 3:51,46 Minuten war er im Ziel, gefolgt von dem Cottbuser Hannes Liebach (3:51,99 min).

Zweiter Titel für Jessica Zeidler

Maren Schultze (LG Nord Berlin) siegte über 400 Meter in 54,75 Sekunden, während bei den Männern Julian Kiwus (SCC Berlin) in 48,26 Sekunden gewann.

In den Wettbewerben der A-Jugend holte sich Jessica Zeidler (LAC Berlin) in 4:35,78 Minuten ungefährdet auch den zweiten Meistertitel, nunmehr über 1.500 Meter.

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