19.01.2008 | Aktuell | Anja Herrlitz
Deutsche gewinnen Cross-Vergleichskampf
Die deutschen U23-Teams der Frauen und Männer haben am Samstag den Cross-Vergleichskampf gegen die Schweiz in Lausanne (Schweiz) gewonnen. Mit 10 zu 34 Punkten setzten sich die Juniorinnen durch. Die deutschen Nachwuchsläufer hatten mit 13 zu 23 Zählern die Nase vorn.
Heike Bienstein lief auf Platz drei (Foto: Middel)
Schnellste Läuferin über die etwa 5 Kilometer lange Strecke
am Seeufer war Simret Restle, die allerdings nicht zum Team der Juniorinnen
gehörte. Die Frankfurterin setzte sich in 22:06 Minuten im Spurt gegen die in
der Schweiz lebende Äthiopierin Tsige Worku (22:07 min) durch.
Beste deutsche U23-Starterin war Heike Bienstein aus
Dortmund, die nach 22:34 Minuten auf den dritten Platz lief. Die Regensburgerin
Susi Lutz (22:52 min), Rhea Richter (MTV Itzehoe; 22:59 min) und die MĂĽnchnerin
Ingalena Heuck (23:12 min) folgten auf den Rängen vier bis sechs. Komplettiert
wurde das gute Mannschaftsergebnis durch die Frankfurterin Natascha Schmitt
(23:43 min) und Katharina Becker (LG Badenova Nordschwarzwald; 23:54 min) auf
den Positionen acht und elf.
Zelalem Martel auf Platz zwei
Im Rennen der Männer über rund 8 Kilometer setzte sich der
Äthiopier Tolossa Chengere, der ebenfalls in der Schweiz wohnt, in 25:35
Minuten durch. Nur zwei Sekunden danach folgte auf dem Silberrang Zelalem
Martel von der LG Neckar Enz. Rico Loy (LG Badenova Nordschwarzwald; 26:32 min)
als Sechster, der Potsdamer Hagen Brosius (26:53 min) auf Platz elf und Manuel
Stöckert (TSV Ostheim; 26:55 min) auf dem zwölften Rang sorgten mit für den
deutschen Sieg. Der Berliner Matti Markowski und Christian Stanger von der LG
Leinfelden-Echterdingen hatten ihren Start kurzfristig krankheits- bzw.
verletzungsbedingt absagen mĂĽssen.
DLV-Disziplintrainer Detlef Uhlemann zeigte sich sehr
zufrieden mit dem Abschneiden seiner Mannschaft. „Es war gestern eine sehr
lange Busfahrt und wir wussten nicht so genau, was uns heute erwartet. Aber
alle sind mutig gelaufen und haben sich sehr gut in Szene gesetzt.“