17.01.2008 | Aktuell | Christian Fuchs
Wuppertaler Meeting mit neuer Spitze
An diesem Donnerstag laufen in der Sporthalle in Heckinghausen die Arbeiten auf Hochtouren. Für das am Freitagabend (18. Januar) unmittelbar bevorstehende Wuppertaler Springer-Meeting muss der Belag angebracht werden, mehr als fünfzig Helfer arbeiten tatkräftig mit, damit es ein rundum gelungenes Event wird. An der Spitze des Organisationsteams stehen zum ersten Mal Lars Birger und Torben Hense.
Hürdenläufer Lars Birger Hense organisiert jetzt in Wuppertal (Foto: Gantenberg)
Sie treten nach zwanzig Jahren das Erbe von Dr. Wolfgang Killing, der jetzt die Trainerschule des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Mainz leitet, an. „Er hat das Meeting mit viel Engagement geführt, geplant und organisiert, es zu dem gemacht, was es inzwischen ist, und die ganzen Jahre hervorragende Arbeit geleistet“, skizziert Lars Birger Hense die großen Fußstapfen, in die er gemeinsam mit seinem Bruder treten muss.
Das Duo hofft nun, dass ihre Premiere als Gesamtverantwortliche von guten sportlichen Leistungen gekrönt wird. „Der Meeting-Rekord von 4,55 Metern im Stabhochsprung soll fallen“, kündigt der 24-jährige Lars Birger Hense Höhenflüge an. Heißeste Anwärterin darauf ist die Polin Anna Rogowska, die neben anderen auf die Deutsche Hallenmeisterin Julia Hütter (LAZ Bruchköbel) trifft.
Seriensieger Andriy Sokolovskyy wieder dabei
Im Männer-Hochsprung ist bei der 21. Auflage alles für einen Dreikampf angerichtet. Der Shooting-Star des vergangenen Sommers, Eike Onnen (LG Hannover), will den Wuppertal-Sieger der letzten drei Jahre, Andriy Sokolovskyy (Ukraine), ebenso entthronen wie der Hallen-Vize-Weltmeister Andrey Tereshin aus Russland.
In die Halle aufmachen sollten sich die Hochsprung-Fans allerdings schon zum Auftaktwettbewerb der Juniorinnen um 18 Uhr. Dort ist das Hochsprung-Küken Kimberly Jeß mit dabei. Die Hoffnungsträgerin von der LG Rendsburg/Büdelsdorf übersprang mit ihren gerade einmal 15 Jahren Anfang Januar bereits 1,90 Meter und könnte auch in Wuppertal wieder für Staunen sorgen.
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