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11.01.2008 | Aktuell | Patricia Neubauer / fc

Olympia ruft - Es geht wieder bei Andreas Erm

Drei Jahre lang war es ruhig um Geher Andreas Erm. In diesem Olympiajahr soll sich das wieder grundsätzlich ändern. „Ich kann ohne Probleme trainieren“, verkündet der Potsdamer. Lange musste man aufgrund seiner Verletzungsmisere auf ein solch positives Signal warten.

Andreas Erm ist wieder fit (Foto: Möldner)


Nachdem die Probleme mit dem Sitzbein nun endgültig der Vergangenheit angehören sollen, will Andreas Erm positiv in die Zukunft schauen. Und die Perspektive heißt ganz klar Olympische Spiele 2008 in Peking (China).

Eigentlich hätte eine solche Ansage schon viel früher kommen können. Allerdings musste der 31-Jährige zusätzlich zu den Schmerzen auch mit falschen Diagnosen der Ärzte kämpfen und hadern. Doch jetzt schaut der frühere WM-Dritte im 50 Kilometer Gehen wieder nach vorn und peilt schnelle Zeiten an. Er will sich zurück in die Weltspitze katapultieren.

Lob für André Höhne

Die nationale und internationale Szene hat Andreas Erm weiterhin aufmerksam beobachtet. Anerkennung zollt er dem Berliner André Höhne, der bis hin zur WM in Osaka (Japan) immer mehr in den Vordergrund marschiert ist. „André macht ein Riesending“, lobt Andreas Erm.

Auch im deutschen Geher-Nachwuchs sieht der frühere Berliner Potenzial. Zwar „nicht in der Breite“, wie er meint, doch gäbe es einige Talente wie zum Beispiel Carsten Schmidt (SC Potsdam), denen er viel zutraut. Allerdings hemmen Verletzungsprobleme auch bereits diese Generation in ihrer Entwicklung.

„Das kommt eben daher, dass man als Geher so einen hohen Kilometerumfang hat“, stellt Andreas Erm fest. Selbst will er seine gesundheitlichen Probleme allerdings nichts desto trotz jetzt abgehakt wissen, zu neuen Taten aufbrechen und den Jungen noch einmal davon gehen.

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