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03.01.2008 | Aktuell | Anja Herrlitz

Flash-News des Tages

Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik

Victor Röthlin kehrte in die Schweiz zurück (Foto: Kiefner)


Viktor Röthlin bricht Trainingslager ab

Der Schweizer Viktor Röthlin hat sein Trainingslager im kenianischen Eldoret, wo er sich auf den Tokio-Marathon (Japan) vorbereitet hatte, wegen der dort herrschenden Unruhen abgebrochen. Grund hierfür sei nicht die Angst vor Anschlägen: „Als Weißer fühlte ich mich noch relativ sicher. Das Problem ist aber, dass ich meine qualitativen Trainings mit starken Kenianern absolvieren muss, um profitieren zu können. Dazu muss ich von Eldoret nach Kapsabet, Kaptagat oder Ziwa fahren können. Und das ist im Moment nicht möglich“, sagte er der Neuen Züricher Zeitung. Die Ausfallstraßen rund um Eldoret seien gesperrt, der öffentliche Verkehr lahm gelegt.

Eike Onnen springt in Wuppertal
Der WM-Siebte im Hochsprung, Eike Onnen (LG Hannover), wird am 18. Januar beim 21. Internationalen Springermeeting in Wuppertal an den Start gehen. Dort trifft er etwa auf den Dresdener Raul Spank, Zweiter der U20-EM, und den Ukrainer Andriy Sokolovskyy. Im Stabhochsprung der Frauen gehen unter anderen die Schwerinerin Martina Strutz und Anna Rogowska aus Polen an den Start.

Wallace Spearmon coacht Wallace Spearmon
Wallace Spearmon, WM-Dritter über 200 Meter, hat seinen Trainer Lance Braumann verlassen und wird künftig von seinem Vater Wallace Spearmon senior betreut. Lance Braumann zog nach einer zehnmonatige Haftstrafe wegen Veruntreuung und Diebstahl nach Orlando, Wallace Spearmon wollte allerdings lieber in Fayetteville (beides USA) bleiben und begann deshalb die Zusammenarbeit mit seinem Vater. Für die Hallensaison hat das Duo lediglich einen Start beim Tyson Invitational in Fayetteville geplant.

Gutes 3.000-Meter-Feld in Boston
Die Organisatoren des Hallen-Meetings in Boston (USA) haben vier Top-Starter über 3.000 Meter für ihre Veranstaltung am 26. Januar bekannt gegeben. Neben Vorjahressieger Craig Mottram (Australien) und dem Äthiopier Tariku Bekele werden auch der Neuseeländer Nick Willis, Commonwealth-Sieger über 1.500 Meter 2006, und Galen Rupp (USA) am Start sein. Bereits zuvor wurden mit Mehrkämpferin Carolina Klüft (Schweden; Weitsprung) und Langstreckenläuferin Meseret Defar (Äthiopien; Zwei Meilen) zwei Top-Stars angekündigt.

Jan Zelezny kennt den Schlüssel zum Erfolg
Der Tscheche Jan Zelezny ist der Meinung, dass die beiden derzeit stärksten Speerwerfer, Tero Pitkämäki (Finnland) und Andreas Thorkildsen (Norwegen), seinem Weltrekord (98,48 m) in diesem Jahr näher kommen können. „Der Schlüssel zum Erfolg ist, dass sie ihre Technik verbessern“, sagt der 41-Jährige. „Ich denke, Power haben sie genug.“ eme/aj

Meseret Defar und Haile Gebreselassie ausgezeichnet
Das Magazin Track and Field News hat zwei Äthiopier für die besten Leistungen im Jahr 2007 geehrt. Bei den Frauen ging der Sieg an Meseret Defar, die über 5.000 Meter in 14:16,63 Minuten einen neuen Weltrekord aufstellte. Bei den Männern setzte sich Haile Gebreselassie mit seinem Marathon-Weltrekord (2:04:26 h) durch. Der Weltverband IAAF hatte sich anders entschieden und Hochspringerin Blanka Vlasic (Kroatien) und Sprinter Asafa Powell (Jamaika) gewählt. eme/aj

Auch Spanier haben ihre Leichtathleten des Jahres
Die Spanierin Mayte Martinez, WM-Dritte über 800 Meter, hat sich in Spanien bei der Wahl der "Leichtathleten des Jahres" durchgesetzt. Sie verwies Geherin Maria Vasco, ebenfalls WM-Dritte, und Hochspringerin Ruth Beitia, die in diesem Jahr die Landesrekorde draußen und drinnen auf 2,02 bzw. 2,01 Meter verbesserte, auf die Plätze zwei und drei. Bei den Männern gewann Geher Francisco Fernandez vor Hürdensprinter Jackson Quinonez und Mittelstreckler Juan Carlos Higuero. eme/aj

Nur ein Leichtathlet in Top-Ten der L’Équipe
Lediglich ein Leichtathlet hat es in die Top-Ten 2007 der französischen Sportzeitung L’Équipe geschafft. US-Sprinter Tyson Gay rangiert auf Position neun. Erster wurde zum dritten Mal in Folge Tennisspieler Roger Federer aus der Schweiz. eme/aj

Jason Gardener glaubt nicht an ein Gatlin-Comeback
Der britische Ex-Sprinter Jason Gardener bezweifelt, dass US-Sprinter Justin Gatlin nach seiner Sperre, die von acht auf vier Jahre verkürzt wurde, auf die Bahn zurückkehren wird. „Die Zeit bleibt nicht stehen, er wird älter. Und wenn er wieder laufen darf, hat er das vier Jahre lang in keinem Wettkampf getan“, sagte der Brite. „Außerdem fehlen ihm die Einnahmen aus den Wettkämpfen.“ Jason Gardener plädiert darüber hinaus für eine lebenslange Sperre für alle Athleten, die des Dopings überführt wurden.

Stephan Hohl beim Bergedorf-Cross
Stephan Hohl vom TV Huchenfeld startet am 13. Januar beim Crosslauf in Bergedorf. Bei den Deutschen Crossmeisterschaften 2007 sorgte er mit seinem Sieg für eine große Überraschung.

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