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01.01.2008 | Aktuell | Christian Fuchs

Justin Gatlin bleibt für Olympia gesperrt

Für Sprinter Justin Gatlin (USA) beginnt das Jahr mit einer schlechten Nachricht. Nach einem Bericht der „Washington Post“ blieb dem 100-Meter-Olympiasieger vor einem Schiedsgericht die angestrebte Reduzierung seiner Dopingsperre von acht auf zwei Jahre versagt.

Justin Gatlin bleibt bis 2010 gesperrt (Foto: USOC)


Stattdessen wurde die Sperre, die auf einen positiven Test vom April 2006 (Testosteron) basiert, nach den Informationen des Blatts nur auf vier Jahre halbiert. Damit muss Justin Gatlin seine Hoffnungen, in diesem Olympiasommer bei den Spielen in Peking (China) bereits wieder dabei sein zu können, begraben. Er hatte zuletzt unterstrichen, dass er nach wie vor im Training stehe und die Olympia-Vorbereitung bestreiten wolle.

Ausschlaggebend für die Entscheidung des Schiedsgerichts scheint gewesen zu sein, dass der frühere Weltrekordhalter bereits während seiner College-Laufbahn 2001 in einen positiven Dopingtest verstrickt war. Damals hatte er allerdings argumentieren können, ein Medikament gegen ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom genommen zu haben. Nun führte er an, dass der neuerliche Befund auf eine von einem Physiotherapeuten verwendete Testosteron-Salbe zurückzuführen sei.

Als letztes rechtliches Mittel kann der 25-Jährige nun noch vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne (Schweiz) gegen die Sperre vorgehen.

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