www.leichtathletik.de

21.10.2007 | Aktuell | pm/ah

Leonid Shvetsov dominiert Dresden-Marathon

Der Russe Leonid Shvetsov und die Polin Krystyna Kuta haben am Sonntag den 9. Morgenpost Dresden-Marathon gewonnen und dabei nicht nur ihre Konkurrenten besiegt, sondern vor allen Dingen auch das Wetter. In der unangenehm nasskalten Witterung lief der Russe 2:16:19 Stunden während die Polin nach 2:41:54 Stunden im Ziel war. Alle Laufwettbewerbe zusammengerechnet hatten sich für den 9. Morgenpost Dresden-Marathon 7.505 Läufer gemeldet.

7.505 Läufer starteten bei Dresden-Marathon (Foto: Chai)


Eine ganze Reihe von großen Marathonläufen hatte in diesem Jahr bei zu warmem Wetter stattgefunden – zuletzt das Rennen in Chicago (USA). In Dresden war es nun umgekehrt. Bei Temperaturen von nur vier Grad Celsius, Regen und teilweise sogar leichtem Hagel lief der russische Rekordhalter Leonid Shvetsov (2:09:16 h) von Beginn an sein eigenes Rennen.

Unterstützt von drei Tempomachern rannte der 38-Jährige durch die Straßen Dresdens und passierte die Halbmarathon-Marke in 1:06:42 Stunden. Doch nachdem er ab Kilometer 25 alleine an der Spitze unterwegs war, wurde Leonid Shvetsov langsamer. „Zu zweit ist es natürlich immer einfacher“, erklärte Leonid Shvetsov, der auf den letzten zwölf Kilometern unter einer verkrampfenden Muskulatur litt.

Streckenrekord verfehlt

„Ich denke, bei normalen Wetterbedingungen wäre ich hier zwei bis drei Minuten schneller gewesen. Ich hatte mir eine Zeit von etwa 2:12 Stunden ausgerechnet“, sagte Leonid Shvetsov, der am Ende mehr als vier Minuten vor seinen Konkurrenten im Ziel war. Sein Ziel, den Streckenrekord des Kenianers Joseph Talam anzugreifen, der seit dem letzten Jahr bei 2:15:26 Stunden liegt, verfehlte er dabei recht deutlich. Der Streckenrekordhalter selbst kam in 2:38:51 Stunden lediglich zu einem neunten Platz.

Zweiter wurde der Kenianer Emmanuel Lagat in 2:20:46 Stunden, Rang drei belegte Oleksandr Holovnytskyy (Ukraine) in 2:22:17 Stunden. Eine Reihe kenianischer Favoriten beendete das Rennen vorzeitig beziehungsweise weit abgeschlagen. Doch nicht nur Läufer gaben auf: So unangenehm waren die Bedingungen, dass der für die Eliteathleten zuständige Christoph Kopp an der Halbmarathonmarke vom Motorrad stieg und von einem Bus aus das Rennen weiter verfolgte.

Krystyna Kuta siegt bei den Frauen

Das schlechteste Wetter in der Geschichte des Morgenpost Dresden-Marathon hatte auch entsprechenden Einfluss auf das Frauenrennen. Hier gewann die 40-jährige Polin Krystyna Kuta in 2:41:54 Stunden. Zweite wurde wie im Jahr zuvor Remalda Kergyte (Litauen/2:45:14 h), Rang drei belegte Kateryna Kamanenko (Ukraine/2:46:50 h).

Den Halbmarathon gewannen Lennart Sponar (Brooks Running Team Berlin/67:45 min) und Sandra Boitz (SC DHfK Leipzig/1:22:40 min), ĂĽber 10 Kilometer waren die Dresdner Paul Schmidt (31:03 h) und Jana BĂĽrgelt (37:47 h) erfolgreich.

Die Ergebnisse finden sie in unserer Ergebnisrubrik…

Unterstützt durch:

Top Events

Erdgas Mehrkampf-Meeting
Ratingen (15./16. Juni)

Deutsche Meisterschaften
Ulm (6./7. Juli)

ISTAF
Berlin (1. September)

German Meetings e.V.

Sei dabei!