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29.08.2007 | WM 2007 | Jana Krug

Russinnen bereit für Doppeltriumph

Die Vorläufe über 1.500 Meter der Frauen hielten für die Zuschauer am Mittwochmorgen im Nagai-Stadion keine Überraschung bereit. Nach drei taktischen Rennen setzten sich die WM-Favoritinnen sicher durch. Titelverteidigerin Tatyana Tomashova (Russland) war verletzungsbedingt nicht am Start.

Yelena Soboleva gehört zu den Favoritinnen (Foto: Chai)

Die Russin zog sich im letzten Trainingslager vor der Weltmeisterschaft eine Fußverletzung zu und hat somit in Osaka (Japan) keine Chance, sich ihren dritten Weltmeistertitel in Folge zu erkämpfen. Trotz ihrer Abwesenheit hat der Russische Leichtathletik-Verband noch zwei weitere heiße Eisen im Feuer.

Die ehemalige Hallen-Weltmeisterin Yuliya Fomenko untermauerte gleich im Vorlauf, in dem sie mit 4:09,57 Minuten die zweitbeste Zeit zu Protokoll gab, dass sie bereit ist, für ihre verletzte Teamkollegin in die Bresche zu springen. "Das war ein sehr einfaches Rennen, aber ich bin sicher, dass die nächste Runde total anders werden wird", schätzte sie nach dem Lauf die Konkurrenz als enorm steigerungsfähig ein.

Hohe Motivation

Auch Hallen-Weltrekordlerin Yelena Soboleva, die ihren Vorlauf mit 4:10,45 Sekunden gewann, agierte kraftsparend. "Ich bin sehr kontrolliert gelaufen", kommentierte sie ihren lockeren Aufgalopp. "Gestern gab es zwei Gold-Medaillen für Russland. Das ist natürlich eine riesige Motivation für unser Team", lässt sie keinen Zweifel daran, dass der Sieg nur über die russischen Läuferinnen geht.

Die schnellste Vorlaufzeit erzielte allerdings Mariem Alaoui Selsouli (Marokko) mit 4:09,05 Minuten, die in Osaka erst ihr zweites Saisonrennen bestritt. Für das Halbfinale am Freitag werden die Karten neu gemischt. Yelena Soboleva erwartet dort schnelle Rennen, in der die Taktik in den Hintergrund tritt.

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