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Thema Seiten (1): | 1 |
Javeling
Benutzer | Beiträge: 2352
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Mo 16.04.2012 um 13:59:48
Re: Reportage Körpergrenzen

..... Ich danke Euch trotzdem für Euer leichtathletisches Fachwissen und bin für weitere Anregungen offen. Bei dem Wissensmagazin für das ich arbeite handelt es sich im Übrigen um Welt der Wunder. Die entsprechende Sendung wir am 13.04. um 18:00 auf RTL II ausgestrahlt.
Da mich das interessiert, werde ich mir die Sendung am 13. April ansehen.
Mainz, den 16. April 2012. *grins*

Heinz Engels, Mainz
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veronikoe
Benutzer | Beiträge: 2
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Mo 16.04.2012 um 13:40:47
Re: Reportage Körpergrenzen
Danke für Eure Antworten! Das hilft schon weiter.
Interessant ist ja eigentlich der Aspekt: Bestimmte körperliche Einschränkungen (die bei den Menschen in mehr oder weniger ähnlicher Form gegeben sind) und was daraus entsteht.
Wie schon richtig bemerkt spielt das Hirn, der Geist, der Wille oder wie auch immer man es bezeichnen will ja noch eine entscheidene Rolle. Warum kommen einige Sportler weiter als andere? Stichwort: Gleiche Fußballmannschaft, unterschiedliche Leistung.

Ich danke Euch trotzdem für Euer leichtathletisches Fachwissen und bin für weitere Anregungen offen.

Bei dem Wissensmagazin für das ich arbeite handelt es sich im Übrigen um Welt der Wunder. Die entsprechende Sendung wir am 13.04. um 18:00 auf RTL II ausgestrahlt.

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matthias.prenzlau
Benutzer | Beiträge: 76
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So 15.04.2012 um 22:10:04
Re: Reportage Körpergrenzen
nun sag schon wlad... sind die schwarzhäutigen deshalb schneller, weil sie lockerer im geist sind und die weißen einfach zu verkrampft.

http://www.youtube.com/watch?v=RGNRcpzmCuY
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Wlad
Benutzer | Beiträge: 702
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So 15.04.2012 um 18:51:43
Re: Reportage Körpergrenzen

Für ein Wissensmagazin recherchiere ich zur Zeit zum Thema "Körpergrenzen". Eine Frage, die ich mir stelle ist dabei die folgende: Welche Anforderungen muss der Körper eines Hochleistungssprinters erfüllen? Muskelkraft ist wichtig, aber nicht alles. Die Masse die beschleunigt werden soll, darf nicht zu hoch sein. Der Luftwiderstand spielt wohl auch eine wichtige Rolle. Und welche physiologischen Eigenschaften des Gepards machen ihn so schnell? Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir ein paar Expertenmeinungen dazu geben könntet...

Mensch Veronik,

Sie werden mir nicht glauben wollen, aber Körpergrenzen existieren wirklich, auch bei jedem Hochliefstungssprinter. Dazu gehören:
Körperlänge
Körperbreite
Körperweite
Körpergewicht
Körpermasse
Körperkraft
Körperbeweglichkeit
Körperlernfähigkeit
Körperspannung
Körperentspannung
Körperregeneratrionsfähigkeit
Körperschnelligkeit
Körperleitfähigkeit
Körperenergie
Körpergeist
Und noch welche, die mir entgangen sind. Die erwische ich auch noch, irgendwann, irgendwie, wie auch immer.

Jede Bewegung kommt aus dem Geistzentrum, da trifft jeder eigene Entscheidung: Tun oder lassen, wenn tun - was? Bei den Tieren nicht anders.
Gewaltiges Thema!!!

Mich haben schon manche Magazine kontaktiert. Im Endeffekt wollten die doch nicht so richtig wissen. Die Macher hatten einen Auftrag von einem ahnungslosen Chef, der keine interessante Abweichungen zulassen wollten. Den Auftragsmachern habe ich trotzdem geholfen, gesagt wer mitmacht, damit ich meine Ruhe habe.

Da ich immer noch neugierig bin (bitte nicht mit Gier verwechseln, ist auch keine neue Gier), teilen Sie bitte uns hier beim Erscheinen des Artikels mit. Ist Weiterbildung für uns und gleichzeitig kostenlose Werbung für das Magazin.

Wenn ein wirklich wissbegieriges Wissensmagazin nächstes Jahr bei mir auftaucht verrate ich der Welt warum Schwarzhäutige schneller Laufen obwohl die kein schnelleres Nervensystem haben.
Sind nicht schneller, laufen schneller!
Sehr interessant und einfach!

Das wäre dann automatisch ein Hinweis den Bleichgesichtern was zu tun ist, um den Unterschied zu beseitigen.

Der neugierige Zuwenigwisser

Wald

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Lor-Olli
Benutzer | Beiträge: 1465
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Do 12.04.2012 um 12:21:43
Re: Reportage Körpergrenzen
@longjumper

wenn ich das von dir zitierte (meinen Text) jetzt noch einmal lese, müsste ich erröten -

“Das Verhältnis Muskelmasse / Körpergröße und Gewicht spielt gar nicht so die entscheidende Rolle. "

ist natürlich Mist, gemeint hatte ich, dass das Verhältnis Muskelmasse / Gewicht stimmen die Körpergröße und das Gewicht im Verhältnis stehen sollte, dass reine Gewicht aber keine so große Aussagekraft hat. Es gibt halt die "Schlanken" (eine Allison Felix ist eine Augenweide mit ihrer Leichtigkeit beim Laufen) und die "Kraftpakete" (Maurice Green schien immer den Startblock zerlegen zu wollen…) Usain Bolt ist wie Tyson Gay ein "Zwischentyp" trotzdem sind die Jungs sehr schnell. Muskelmasse allein sagt nicht alles, sie muss aber optimal nutzbar sein (die "richtigen" Muskelfasern und Muskeln, Reaktion, Koordination, Reaktionsfähigkeit, Beweglichkeit)

@Veronikoe:
Den Begriff Anforderungen sollte man vielleicht noch auflösen: manche Anforderungen sind naturgegeben und nicht beeinflussbar, andere sind sehr wohl trainierbar. Ein reaktionsträger Mensch wird nie Topsprinter egal wieviel er trainiert, ein Mensch mit Top-Voraussetzungen wird nie Spitzensprinter ohne Training. Die Kombination aus Trainigsfleiß und Talent, sowie Durchhaltevermögen ist eine sehr wichtige Anforderung. Die Fußballer würde hier von "mental" sprechen Augenzwinker

lor-olli
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longjumper two
Benutzer | Beiträge: 774
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Mi 11.04.2012 um 23:13:09
Re: Reportage Körpergrenzen

Die Anforderung an den Körper eines Sprinters?
Schnell muss er sein...

Das Verhältnis Muskelmasse / Körpergröße und Gewicht spielt gar nicht so die entscheidende Rolle.

Wichtiger sind die individuelle Nervenleitgeschwindigkeit, das Verhältnis bestimmter Muskelfasertypen, die Beweglichkeit, das Koordinationsvermögen, die Hebelverhältnisse, die Kraft vor allem in den entscheidenen Regionen von Bein, Rumpf etc.


Hallo, Experte Lor-Olli,
die Aussagen über die G e p a r d e n , meinem Lieblingstier, "Vorbild" und Ebenbild (wg. der schnellen Ermüdbarkeit Verwirrt ) fand ich richtig gut ...
Bei den andren vielen "Voraussetzungen" fehlt ja (fast) kein leistungsbestimmender Parameter - man muss eben über alles (außer Ausdauer Augenzwinker ) verfügen (?)

Die Feststellung zum "Verhältnis Muskelmasse ... Gewicht" dagegen ist m.E. nicht richtig. Ein von den Sprintern u. Springern oft unterschätzter leistungsbestimmender Faktor ist das Last-Kraft-Verhältnis, also die Problematik, dass ein hohes KG (auch durch Muskelzuwachs erzeugt) natürlich auch "bewältigt, beschleunigt" werden muss. Wie 2 ... 3 Kilo mehr KG leistungsmindernd sind, kann man (als Springer besonders!) erkennen, wenn man mit Zusatzlasten (Gewichtsgürtel oder -westen) trainiert (einer überaus wirksamen Trainingsmethode, insb. in der Art der "Kontrastmethode" [Wechsel v. Zusatzbelastung und ohne Belastung - in dichter Folge])
Soll heißen: Schwerere Sportler müssen natürlich eine höhere Leistung vollbringen; jedes Kilo weniger bei gleicher Kraft bringt Gewinn; es ist ein indiv. O p t i m u m zwischen Kraft (Muskelmasse) und KG anzustreben. (Meine Idealvorstellungen sind z.B. Weitspringer wie einst Beamon, heute Bayer u. ä.)
Ich zweifle tatsächlich daran, dass unsere Springer ihr Gewicht genau im Auge haben, mit "Argusaugen" betrachten.

H. Klimmer / sen.

hek
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Lor-Olli
Benutzer | Beiträge: 1465
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Mi 11.04.2012 um 21:01:50
Re: Reportage Körpergrenzen
Da hier keiner mag, mache ich mal den ersten Schritt (den Experten lassen wir mal außen vor Augenzwinker )

Wissensmagazin? Welches Niveau? Eher für Kinder, oder eher für Sportstudenten?
Die Anforderung an den Körper eines Sprinters? Schnell muss er sein. Das ist banal, aber die Voraussetzungen dafür sind nicht so banal. Das Verhältnis Muskelmasse / Körpergröße und Gewicht spielt gar nicht so die entscheidende Rolle - man braucht sich nur die unterschiedlichen Typen anschauen. Maurice Greene vs. Christophe Lemaitre, Tyson Gay vs. Dwain Chambers etc.

Wichtiger sind die individuelle Nervenleitgeschwindigkeit, das Verhältnis bestimmter Muskelfasertypen, die Beweglichkeit, das Koordinationsvermögen, die Hebelverhältnisse, die Kraft vor allem in den entscheidenen Regionen von Bein, Rumpf etc.

Bei längeren Sprints kommt dann noch die Verträglichkeit gegenüber bestimmten Stoffwechselprodukten, die zwangsläufig entstehen und die Leistung begrenzen, zum Tragen. (Manche Sprinter sind für höchstens 100m gut, einige Experten hier würden sagen die Deutschen nicht einmal dafür Smile )

Der Luftwiderstand kommt erst bei Geschwindigkeiten ab 30 kM/h zum Tragen und ist insofern vernachlässigbar, da der menschliche Körper diesbezüglich nicht optimal und auch nicht veränderbar ist. (Ideal für den Luftwiderstand wäre ein Sprinter ohne Arme, ergonomisch aber nicht)

Der Gepard erreicht seine Leistung, weil seine Pfoten nahezu nicht den Boden berühren, seine "Schrittlänge" bei vollem Tempo fast 8m beträgt, seine extrem flexible Wirbelsäule wie eine Sprungfeder die Kraft des Abstosses speichern und wieder freisetzen kann. Seine Kraft sitzt in den Muskeln nahe am Körper, die stark und schnell bewegten Beine sind nahezu "muskellos", daher viel einfacher schnell zu bewegen, mit kräftigen Sehnen und "eingebauten Spikes".

Wie gesagt, die Frage wäre, was für ein Wissensmagazin (Niveau), die Antwort darauf bestimmt die Antworten auf deine Fragen.

lor-olli
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veronikoe
Benutzer | Beiträge: 2
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Mi 11.04.2012 um 13:37:55
Reportage Körpergrenzen
Für ein Wissensmagazin recherchiere ich zur Zeit zum Thema "Körpergrenzen". Eine Frage, die ich mir stelle ist dabei die folgende:
Welche Anforderungen muss der Körper eines Hochleistungssprinters erfüllen?
Muskelkraft ist wichtig, aber nicht alles. Die Masse die beschleunigt werden soll, darf nicht zu hoch sein. Der Luftwiderstand spielt wohl auch eine wichtige Rolle.
Und welche physiologischen Eigenschaften des Gepards machen ihn so schnell?

Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir ein paar Expertenmeinungen dazu geben könntet...


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