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Kakadu
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Mi 28.04.2010 um 12:10:00
Re: Penn Relays

Es wäre einfach gut, wenn Sie ( und zwar nicht polemisch) die sehr guten Wladschen Ansätze verinnerlichen und überdenken. Übrigens - gibt es nicht auch Tiere, die im Winter absolute Schnelligkeit zeigen? Beobachten Sie mal einen Bären, der auf der Jagd nach einer Robbe ist, wie schnell der trotz der Kälte sein kann! (dickes Fell = zwei Trainingsanzüge). Wenn Sie allerdings absolut von ganzjähriger Sonne überzeugt sind, absolvieren Sie doch einfach ein/ zwei Semester in den USA! Gertrude


@Gertrude: Was "einfach gut wäre" kann ich sehr wohl noch selbst beurteilen, gerade, was Äußerungen unseres Heilers angehen. Und wenn ich das nächste Mal einen Bären auf Robbenjagd sehe, dann werde ich rechts ran fahren und ihn beobachten, versprochen.

Haben Sie Vorurteile gegen die USA? Dort gibt es auch nicht überall ganzjährige Sonne (wobei die Sonne dort genau wie hier auch im Winter scheint, allein auf die Temperatur kommt es mir an). Wenn ich es im Winter warm haben will, kaufe ich mir ein Haus auf den Malediven und fange nicht in den USA an zu studieren.

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Diskusmann
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Mi 28.04.2010 um 12:09:10
Re: Penn Relays

...Ich habe sehr oft mit Hansjörg Holzamer über Florian Schwarthoffs Training gesprochen. Ich habe es selbst vor den OS in Atlanta gesehen. Es war hochintensiv und zeitlich recht kurz. Seine Sprintprogramme dauerten manchmal eine Stunde...

Plus Erwärmung und Nachbereitung, also ca. 1 3/4 bis 2 Stunden? Ansonsten bezweifle ich eine Trainingseinheit von nur einer Stunde Gesamtdauer...

U.M., www.diewerfer.de
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Kakadu
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Mi 28.04.2010 um 12:04:40
Re: Penn Relays

Ich habe sehr oft mit Hansjörg Holzamer über Florian Schwarthoffs Training gesprochen. Ich habe es selbst vor den OS in Atlanta gesehen. Es war hochintensiv und zeitlich recht kurz. Seine Sprintprogramme dauerten manchmal eine Stunde. Er hat Architektur studiert und zwar ordentlich, was auch nicht gerade wenig intensiv ist. Was spricht dagegen, die Trainingslager in die Semesterferien zu legen?


Ich habe Florian Ende der 90er näher kennen gelernt. Er ist der disziplinierteste Mensch, den ich kenne. Ein Ausnahmeathlet in vielerlei Hinsicht. Daher konnte er Studium und Sport so gut verbinden. Diese enorme Konsequenz legen aber nur ein Bruchteil der Athleten an den Tag.
Trainingslager in den Semesterferien klingt vernünftig. Semesterferien sind in der Regel von Mitte Februar bis Mitte April und August bis Mitte Oktober. Im Winter bleibt also nur ein Trainingslager über Weihnachten und Neujahr. Das sind 2 Wochen. Im Interview mit dem griechischen Trainer heißt es, dass sie allein 3 Wochen auf Lanzarote waren und vorher schon in Südafrika. Semesterferien müssten im November und Dezember sein, damit sie dem Leistungssportler weiter helfen.

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Gertrude
Benutzer | Beiträge: 2820
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Mi 28.04.2010 um 11:49:28
Re: Penn Relays

@ Diskus: Mir geht es nicht um das Schneeschippen. Ich wollte damit ausdrücken, dass es nicht möglich ist, bei Minusgraden und vereister Bahn, qualitativ hochwertige I1 Sprints zu machen. Ob es gesund ist, ist eine ganz andere Frage. Wie haben die Herren Lauer und Harry denn trainiert? Habt ihr Trainingspläne die hergeben, welche Intensitäten sie zu welcher Jahreszeit gelaufen sind? Oder schließt ihr aus ihren Leistungen, dass sie es schon irgendwie richtig gemacht haben müssen? Haben die nach der im Interview erwähnten I1-Methode trainiert?


Lieber Kakadu,

ich habe immer sehr viel durch Horst Flecke, einen Vereinskameraden von Martin Lauer, mitbekommen. Martin Lauer hat zeitlich recht kurz, aber höchst intensiv trainiert. Wie gesagt, ich werde ihn bei nächster Gelegenheit fragen.
Von Armin Hary steht irgendwo ein Buch in meinem Schrank, das einige Programme enthält. Bertl Sumser, sein Trainer, sagte mal zu mir: "Es gibt Trainer, die viel im extensiven Bereich trainieren lassen. Wenn´s darauf ankommt, sind die Athleten verletzt." Er war auch ein Vertreter von Schnelligkeit ganzjährig.


Weiterhin verstehe ich die Einstellung von Martin Keller. Warum sollte er sich hier rechtfertigen? Maximal 2 Trainer haben ein Recht das zu fordern. Der Heimtrainer und der Bundestrainer. Ich denke, keiner von beiden treibt sich hier im Forum rum.


Auch da muss ich sie korrigieren. Der Heimtrainer hat sicherlich ein gewisses Recht. Außerdem würde ich ein Recht den Trainern zugestehen, die sich um den Athleten ansonsten noch bemühen, also im engsten Team mitarbeiten. Das kann der Bundestrainer sein, muss aber nicht!!!


@wlad: wieder ganz der alte, he?


Es wäre einfach gut, wenn Sie ( und zwar nicht polemisch) die sehr guten Wladschen Ansätze verinnerlichen und überdenken.
Übrigens - gibt es nicht auch Tiere, die im Winter absolute Schnelligkeit zeigen? Beobachten Sie mal einen Bären, der auf der Jagd nach einer Robbe ist, wie schnell der trotz der Kälte sein kann! (dickes Fell = zwei Trainingsanzüge).
Wenn Sie allerdings absolut von ganzjähriger Sonne überzeugt sind, absolvieren Sie doch einfach ein/ zwei Semester in den USA!

Gertrude

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Gertrude
Benutzer | Beiträge: 2820
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Mi 28.04.2010 um 11:36:15
Re: Penn Relays

Ach der gute Martin Keller, warum ist der eigentlich nicht mehr hier im Forum unterwegs ? Sagt wer? Ich lese aufmerksam und denke mir meinen Teil. Macnhmal sollte man einfach nichts sagen um sich als Athlet nicht in ausweglose Diskussionen ohne Sinn zu verstricken.


Lieber Dr.Keller,

es ist richtig, wenn Sie ihre Kraft für den Sprint verwenden. Smile Smile Smile

Gertrude

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Gertrude
Benutzer | Beiträge: 2820
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Mi 28.04.2010 um 11:25:19
Re: Penn Relays

Liebe Gertrude, ich habe folgende Anmerkungen zu Ihren Äußerungen: Im Sprint wird doch in der Regel zeitlich nicht so viel trainiert, weil die Umfänge nicht denen des Wurfbereiches z.B. entsprechen. Ich behaupte es wird zeitlich genauso viel trainiert. Ich meinte damit auch eher die zeitliche Belastung, wenn man neben dem Sport noch studieren will. Ein Wintersemester an einer normalen Uni lässt sich nicht ohne Weiteres absolvieren, wenn man mehr als 4 Wochen im Trainingslager ist.


Lieber kakadu,

ich habe mit eigenen Augen z.B. u.a. eine Lang- und eine Kurzhürdlerin der absoluten Weltspitze in USA über drei Wochen trainieren sehen. Da sollte man doch meinen, dass da Umfänge im März groß geschrieben werden. Nein - die Langhürdlerin absolvierte ein höchst intensives Programm mit allerdings langen Pausen. An dem Tag gab´s allerdings danach Ruhe und kein weiteres Programm mehr.
Ich habe sehr oft mit Hansjörg Holzamer über Florian Schwarthoffs Training gesprochen. Ich habe es selbst vor den OS in Atlanta gesehen. Es war hochintensiv und zeitlich recht kurz. Seine Sprintprogramme dauerten manchmal eine Stunde. Er hat Architektur studiert und zwar ordentlich, was auch nicht gerade wenig intensiv ist. Was spricht dagegen, die Trainingslager in die Semesterferien zu legen? Es ist immer mein Reden, dass die Pläne höchst individuell abgestimmt werden sollten.


In früheren Zeiten (Armin Hary, Martin Lauer, Manfred Germar) war das Wetter hier nicht anders, und unsere Sprinter waren führend. Jede Generation ist scheinbar dazu verdammt, "ihre Zeit" als die gute alte oder gar die beste aller Zeiten anzusehen. Dagegen lässt sich schwer argumentieren. Das Argument "früher ging es ja auch" kommt mir einfach zu häufig.


Man kann doch Zeiten von früher und heute vergleichen. Die heutigen deutschen Zeiten nicht wesentlich besser als zu Armin Harys Zeiten. Es kann sein, dass ich bei einer Gelegenheit im August die Herren Lauer, Germar und Nickel treffe. Ich frage sie sicherlich nach ihren Programmen.


Nein, ich suche nur nach Ansatzpunkten, um es besser zu machen. Dann gibt´s eben im Winter 150er im warmen Trainingsanzug, aber trotzdem in angemessen hoher Intensität. Da wünsche ich Ihren Athleten jetzt schonmal viel Spaß beim Schneeschippen auf der Rundbahn! Das ersetzt wenigstens das Aufwärmen.


Das sie Ansatzpunkte suchen, finde ich gut. Ihr Fazit ist schlecht (weil zu emotional!). Kleiner Tipp von mir: Versuchen sie es im Aufbau doch mal im Sprint von kurz nach lang! Dann kommt das Trainingslager im März/ April doch gerade richtig für die längeren Distanzen. Einige verstehen unter Sprintaufbau immer den Weg von lang nach kurz. Augenzwinker Smile

Gertrude

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Kakadu
Benutzer | Beiträge: 667
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Mi 28.04.2010 um 11:16:11
Re: Penn Relays
Seine Meinung kann man äußern, kein Problem. Wenn man aber anfängt seine Leistungen oder Trainingsmethoden zur Diskussion frei zu geben, dann kann das eine sehr nervenraubende Angelegenheit werden. Da denken sich viele Aktive lieber ihren Teil und sparen sich den Stress Augenzwinker Du bist halt die Ausnahme.

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stefan wieser
Benutzer | Beiträge: 627
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Mi 28.04.2010 um 11:01:57
Re: Penn Relays
wieso sollte man sich als athlet seinen teil lieber denken?
was spricht dagegen seine meinung kund zu tun?

Wenn ihr glaubt ihr hättet mich verstanden, muss ich mich wohl falsch ausgedrückt haben!!
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Kakadu
Benutzer | Beiträge: 667
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Mi 28.04.2010 um 10:44:25
Re: Penn Relays
@ Diskus: Mir geht es nicht um das Schneeschippen. Ich wollte damit ausdrücken, dass es nicht möglich ist, bei Minusgraden und vereister Bahn, qualitativ hochwertige I1 Sprints zu machen. Ob es gesund ist, ist eine ganz andere Frage.

Wie haben die Herren Lauer und Harry denn trainiert? Habt ihr Trainingspläne die hergeben, welche Intensitäten sie zu welcher Jahreszeit gelaufen sind? Oder schließt ihr aus ihren Leistungen, dass sie es schon irgendwie richtig gemacht haben müssen? Haben die nach der im Interview erwähnten I1-Methode trainiert?

Weiterhin verstehe ich die Einstellung von Martin Keller. Warum sollte er sich hier rechtfertigen? Maximal 2 Trainer haben ein Recht das zu fordern. Der Heimtrainer und der Bundestrainer. Ich denke, keiner von beiden treibt sich hier im Forum rum.

@wlad: wieder ganz der alte, he?

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Diskusmann
Benutzer | Beiträge: 1482
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Mi 28.04.2010 um 10:15:33
Re: Penn Relays

Ach der gute Martin Keller, warum ist der eigentlich nicht mehr hier im Forum unterwegs ? Sagt wer? Ich lese aufmerksam und denke mir meinen Teil. Macnhmal sollte man einfach nichts sagen um sich als Athlet nicht in ausweglose Diskussionen ohne Sinn zu verstricken.

Das hilft ja auch keinem weiter. Es sei denn, es wird innerhalb der Staffel (Trainer natürlich eingeschlossen) diskutiert und man möchte das nicht nach außen tragen.
Wenn man die reinen Fakten nimmt, bleibt doch fest zu halten, dass die Zeit nicht zufrieden stellen kann. Und dann kann man gucken, woran es gelegen hat. Solltest Du tatsächlich behindert worden sein, ist das schon mal ein Argument. Und wer könnte da besser als der Beteiligte Auskunft geben? Ansonsten wäre es für uns Außenstehende einfach nur interessant, wie man innerhalb der Staffel das Abschneiden in Philadelphia sieht und ob diskutiert wird, etwas anders bzw. besser zu machen. Sollte man vollauf zufrieden sein, hätte ich mit der Einstellung allerdings ein gewisses Problem.

U.M., www.diewerfer.de
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