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Wlad
Benutzer | Beiträge: 711
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Mi 28.04.2010 um 20:13:14
Re: Penn Relays
Diskusmann schrieb:

ich bin bekennender Fleischverzehrer und von Sternbild Löwe...

und noch Schleswig-Holsteiner! Nicht Gut!! Ganz schlimm!!!


Dafür haste ne gute Antwort der lieben Gertrude gegeben.
Und schon ist wieder alles gut!
Ich denke, kommt bei mir leider immer seltener vor, die Nahrungsgewohnheiten spielen da keine große Rolle.

Viel interessanter ist volgendes: Die Aufwärmzeit!

Ein tierfeindliches Experiment, aber bitte nur rein theoretisch durchführen!!!

Geht so:
Schleiche dich vorsichtig an einen fest Schlafenden Hund unbemerkt ran. Verpass Ihm einen heftigen Tritt. Dann siehst du folgende Szene: Das arme erschrockene Tier haut zuerst mit voller Geschwindigkeit aus dem Tiefschlaf reflexartig und sehr effektiv ab. Dann schaut der arme Hund dich erstaunt aus der Entfernung an und sagt dir mit seinen schönen Augen was für ein Dummkopf du Mensch bist.
Du denkst dann aber: Er hat sich durch den Sprint ohne Hundemuskelaufwärmung verletzt, schnappst Ihn dir und lässt Ihn bei dem besten Sportdoktor M…..-W…… untersuchen und bekommst die schöne Nachricht: Alles bestens.

Warum eigentlich ohne Aufwärmung nicht verletzt, bei Geschwindigkeit größer als bei dem Sprintweltrekordler beim Starten??????????

Können Menschen es auch so in der selben Situation???????

Kann nur verraten: Hat mit der Zahl der vorhandenen Beinen nichts zu tun!

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Diskusmann
Benutzer | Beiträge: 1482
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Mi 28.04.2010 um 14:00:21
Re: Penn Relays

... Ich lerne schon lange nur bei Tieren. Vor kurzem hat man mitgeteilt, dass die Forscher mit viel Forschungsgelder herausgefunden hatben, dass man nur mit Verzehr von Fleisch voll gesund leben kann und dazu alles Nötige für den Körper hat. Nachher habe ich gesehen wie ein Tiger und ein Löwe sich darüber kaputtgelacht haben, und Hunger auf frisches Fleisch bekommen haben. Um an das Fleisch zu kommen, haben die sofort Ihre Schnelligkeit überprüft. Ihre Schnelligkeit halten diese Tiere Ganzjährlich auf höchstem Niveau. Überlebensstrategie!? Und es geht, sogar ganz hübsch. Nur der schlaue Sprintermensch denkt in der Sackgasse noch darüber nach ob er mit der ganzjährigen Schnelligkeit zu Recht kommt und leben soll. In der Natur wäre er einfach verhungert. Grausam! ... Lieber Wlad, ich kenn mich in der Tierwelt nicht so gut aus. Sind die fleischfressenden Tiere schnell und die Vegetarier unter ihnen langsam und die Mischkostler ein Zwischending hinsichtlich Schnelligkeit? Gertrude

Fleischfresser sind Jäger, ihre Opfer in der Regel Pflanzenfresser und - da potenzielle Beute - Fluchttiere. BEIDE müssen schnell sein. Mit langsamer Beute gibt es bald nichts mehr zu jagen und daher auch keine Jäger!
Aber was sage ich, ich bin bekennender Fleischverzehrer und von Sternbild Löwe...

U.M., www.diewerfer.de
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Diskusmann
Benutzer | Beiträge: 1482
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Mi 28.04.2010 um 13:56:43
Re: Penn Relays

...Ich habe sehr oft mit Hansjörg Holzamer über Florian Schwarthoffs Training gesprochen. Ich habe es selbst vor den OS in Atlanta gesehen. Es war hochintensiv und zeitlich recht kurz. Seine Sprintprogramme dauerten manchmal eine Stunde... Plus Erwärmung und Nachbereitung, also ca. 1 3/4 bis 2 Stunden? Ansonsten bezweifle ich eine Trainingseinheit von nur einer Stunde Gesamtdauer... Lieber Diskusmann, für reine Speedprogramme braucht man nicht viel Zeit. Gertrude

Entschuldigung, aber das ist mir zu wischiwaschi! Da hätte ich schon gern die Inhalte gewusst. Wenn ich Erwärmung und Nachbereitung von der Stunde abziehe, bleibt nicht mehr viel Zeit, um ein "Speedprogramm" durchzuführen. Ich gehe bei diesem Programm von hoher Intensität aus. Läufe? Frequenztraining? Auf jeden Fall mit entsprechend langen Pause dazwischen. Die Nettobelastungszeit wird sich zusammengerechnet sicher im Minutenbereich abspielen, die Pausen sehr viel länger sein. Ich möchte mir das konkreter vorstellen können, deshalb wären Details schon wünschenswert.

U.M., www.diewerfer.de
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Gertrude
Benutzer | Beiträge: 2828
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Mi 28.04.2010 um 13:29:26
Re: Penn Relays

... Ich lerne schon lange nur bei Tieren. Vor kurzem hat man mitgeteilt, dass die Forscher mit viel Forschungsgelder herausgefunden hatben, dass man nur mit Verzehr von Fleisch voll gesund leben kann und dazu alles Nötige für den Körper hat. Nachher habe ich gesehen wie ein Tiger und ein Löwe sich darüber kaputtgelacht haben, und Hunger auf frisches Fleisch bekommen haben. Um an das Fleisch zu kommen, haben die sofort Ihre Schnelligkeit überprüft. Ihre Schnelligkeit halten diese Tiere Ganzjährlich auf höchstem Niveau. Überlebensstrategie!? Und es geht, sogar ganz hübsch. Nur der schlaue Sprintermensch denkt in der Sackgasse noch darüber nach ob er mit der ganzjährigen Schnelligkeit zu Recht kommt und leben soll. In der Natur wäre er einfach verhungert. Grausam! ...


Lieber Wlad,

ich kenn mich in der Tierwelt nicht so gut aus. Sind die fleischfressenden Tiere schnell und die Vegetarier unter ihnen langsam und die Mischkostler ein Zwischending hinsichtlich Schnelligkeit? Smile

Gertrude

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Dr.Keller
Benutzer | Beiträge: 156
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Mi 28.04.2010 um 13:17:38
Re: Penn Relays

Wenn man die reinen Fakten nimmt, bleibt doch fest zu halten, dass die Zeit nicht zufrieden stellen kann. Und dann kann man gucken, woran es gelegen hat.


natürlich ist eine 40,10s nicht das Ziel unserer Träume, aber weiß noch jemand von den Anwesenden was in den letzten Jahren für Leistungen von deutschen Staffeln gebracht worden sind und welche Leistungen in der darauffolgenden Saison heraussprangen?
Bsp.: letztes Jahr 39,8x -> 38,40s
Daher ist mir auch ziemlich egal wieso, weshalb warum.


Solltest Du tatsächlich behindert worden sein, ist das schon mal ein Argument. Und wer könnte da besser als der Beteiligte Auskunft geben?


Der Kanadier auf der 3 stieß mit mir zusammen und das half keinem von uns beiden. Wie man im Video nur kurz und schwer erkennen kann, wird er dadurch aus der Bahn geworfen und ich stolpere auch 1-2 Schritte, kann mich aber noch halten. Der Wechsel war dann allerdings für die Katz'. Sowas passiert schon mal in einem Staffelrennen, wenn der Läufer auf der äußeren Bahn zu weit innen läuft und mit dem in seiner Bahn außenstehenden Läufer in Kontakt gerät. Etwas ähnliches ist mir in Zürich mit Trinidad passiert nur was es da ein leichtes vorbeischrammen so, dass es dort keine Auswirkungen hatte.

außerdem finde ich es schon wieder ziemlich lachhaft, dass aufgrund eines Wettkampfes hier eine Grundsatzdiskussion vom feinsten geführt wird? Wenn wir jetzt in Bacelona im Vorlauf mit 39,72s rausfliegen sollten, dann wäre das berechtigt, aber manchmal glaube ich wirklich hier wird alles und jeder zerfleischt, tot und schlecht diskutiert. Wäre das auch so, wenn Ariane Friedrich im April "nur" 1,92m sprint oder Ralf Bartels aus dem Training 19,20m stößt? Ich glaube kaum, dass dann eine ähnlich ausschweifende Diskussion ausbricht als es hier bereits der Fall ist.

Ihr seit von dem reinen Interesse an dem Wettkampf, was ich sehr begrüße, zu grundlegenden Phylosophien der Trainingsmethodik und Phasenstruktur gelangt, merkt man das hier nicht?

Weiter halte ich es für verwegen jetzt ein riesen Fass aufzumachen über einen absolut bedeutungslosen Wettkmamp Mitte April. Wir wissen, dass wir ein anderes Trainings- und Wettkampfsystem fahren als andere Nationen. dies unterscheidet sich schon darin, dass man bei besagten anderen auf Hallenrennen verzichtet und von November an einen langen Aufbau wählt in dem man dann natürlich schon zeitiger schneller ist. Wir haben im Gegensatz dazu einen Jahresablauf mit 2 Saisons und nicht nur einer langen.
Im letzten Jahr war ich selbst gezwungen einen langen Aufbau zu machen und auch das ist nicht das Allheilmittel, weil durch die längeren Phasen hoherer Intensitäten natürlich ein proportional steigendes Verletzungsrisiko entsteht.

Jetzt schweife ich allerdings auch wieder ab und beende hiermit meinen Beitrag.

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Gertrude
Benutzer | Beiträge: 2828
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Mi 28.04.2010 um 12:54:22
Re: Penn Relays

... Was "einfach gut wäre" kann ich sehr wohl noch selbst beurteilen, gerade, was Äußerungen unseres Heilers angehen...


Lieber Kakadu,

man kann doch mit einigen Facetten eines Menschen einverstanden sein und mit anderen nicht. Wenn Sie das Thema auf "Heiler" lenken, lenken Sie vom eigentlichen Thema ab. Sie hauen damit Wlad unangespitzt ohne Reflexion seiner Äußerungen in den Boden. Ich nutze seine Gedanken.

Gertrude

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stefan wieser
Benutzer | Beiträge: 627
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Mi 28.04.2010 um 12:42:54
Re: Penn Relays

Seine Meinung kann man äußern, kein Problem. Wenn man aber anfängt seine Leistungen oder Trainingsmethoden zur Diskussion frei zu geben, dann kann das eine sehr nervenraubende Angelegenheit werden. Da denken sich viele Aktive lieber ihren Teil und sparen sich den Stress Du bist halt die Ausnahme.


das sehe ich anders
ich denke das hat ganz andere gründe weshalb manche athleten lieber ihre eigene meinung für sich behalten, bin ich doch schon selber öfters "auf den Mund" gefallen, weil ich als mündiger athlet gesagt habe was ich denke.

nach außen hin verlangt man den mündigen athleten - aber in wahrheit will ihn keiner haben

Wenn ihr glaubt ihr hättet mich verstanden, muss ich mich wohl falsch ausgedrückt haben!!
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Gertrude
Benutzer | Beiträge: 2828
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Mi 28.04.2010 um 12:33:49
Re: Penn Relays

...Ich habe sehr oft mit Hansjörg Holzamer über Florian Schwarthoffs Training gesprochen. Ich habe es selbst vor den OS in Atlanta gesehen. Es war hochintensiv und zeitlich recht kurz. Seine Sprintprogramme dauerten manchmal eine Stunde... Plus Erwärmung und Nachbereitung, also ca. 1 3/4 bis 2 Stunden? Ansonsten bezweifle ich eine Trainingseinheit von nur einer Stunde Gesamtdauer...


Lieber Diskusmann,

für reine Speedprogramme braucht man nicht viel Zeit.

Gertrude

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Gertrude
Benutzer | Beiträge: 2828
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Mi 28.04.2010 um 12:28:44
Re: Penn Relays

... Haben Sie Vorurteile gegen die USA? Dort gibt es auch nicht überall ganzjährige Sonne (wobei die Sonne dort genau wie hier auch im Winter scheint, allein auf die Temperatur kommt es mir an). Wenn ich es im Winter warm haben will, kaufe ich mir ein Haus auf den Malediven und fange nicht in den USA an zu studieren.


Lieber Kakadu,

habe ich da etwas verpasst? Trainieren Gay und Co etwa auf den Malediven? Smile

Meinen Sie wirklich im Ernst, dass der Unterschied zwischen den Fabelzeiten eines Usain Bolt und denen unserer Sprinter wirklich nur in den Wärmegraden der Region liegt?
Dann würde ich dem Verband doch vorschlagen, dass er ein, zwei Sprinter für ein Jahr mit Bundestrainer oder einem anderen Trainer einen ganzjährigen Aufenthalt in einer ganzjährig warmen Region finanziert. Dann müsste nach Ihren Vorstellungen doch der Knoten platzen.

Gertrude

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Gertrude
Benutzer | Beiträge: 2828
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Mi 28.04.2010 um 12:24:27
Re: Penn Relays

... Trainingslager in den Semesterferien klingt vernünftig. Semesterferien sind in der Regel von Mitte Februar bis Mitte April und August bis Mitte Oktober. Im Winter bleibt also nur ein Trainingslager über Weihnachten und Neujahr. Das sind 2 Wochen. Im Interview mit dem griechischen Trainer heißt es, dass sie allein 3 Wochen auf Lanzarote waren und vorher schon in Südafrika. Semesterferien müssten im November und Dezember sein, damit sie dem Leistungssportler weiter helfen.


Lieber Kakadu,

ich würde mich sehr freuen, wenn Sie 10.00 und darunter sprinten könnten. Ich gehöre nicht zu denen, die sich die Hände reiben, wenn der deutsche Sprint nicht erfolgreich sein sollte.

Dass Sie Ansätze zur Verbesserung suchen, finde ich sehr gut.
Sabine Braun war als Mehrkämpferin doch auch recht fix: 11,57 und 13,05 (Hürden). Die Programme waren natürlich nicht so ausgeprägt wie die einer Sprinterin oder Hürdensprinterin. Sie hat meistens ein TL von vier Wochen im März/ April absolviert. Manchmal haben wir noch in der Saison ein 10tägiges TL absolviert. Wir haben es auf unsere Bedürfnisse abgestimmt. Es hat doch auch gereicht. Im Oktober hat sie sich meistens regeneriert.

Sie machen aus meiner Sicht den Fehler, nur die Laufstrecken als Parameter für Sprintklasse zu nehmen. Es gibt doch auch andere Werte, die schnelle Sprintkontakte verbessern. Sabine hatte damals im Abalakovtest 72cm, Michael Huke hat nicht mehr geschafft. Da gibt´s doch wahnsinnige Defizite im System. Das ist doch nur ein kleines Vergleichsteilchen. Es gibt viele Dinge, die man auch unter hiesigen Bedingungen verbessern kann.

Gertrude

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