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| Mehrkampf Ratingen \ Re: Mehrkampf Ratingen |
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Di 29.06.2010 um 08:45:16
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Sie können sich vielleicht erinnern, dass ich hier mal vom Einsatz des Schwung- und Sprungbeines hinsichtlich Rotation, Ab- und Adduktion, Flexion und Extension gesprochen habe. Das heißt, dass nur bei bestimmtem Aufsatz der Fuß anatomisch richtig beansprucht wird. Ansonsten erfolgen Schäden ohne Ende.
Sehr interessant. Da ich ihre Ausführungen damals nicht gelesen habe würde mich der anatomisch richtige Fußaufsatz noch einmal etwas genauer interessieren.
Und wie sehen Sie die Tragik um Tobias Scherbarth? Handelt es sich hier einfach um "Pech" oder sind die Ursachen auch hier im Trainingsprozess zu finden?
Gruß
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| Leichtathleten des öffentlichen Lebens \ Re: Leichtathleten des öffentlichen Lebens |
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Do 17.06.2010 um 08:53:37
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Howard Carpendale.
War mal südafrikanischer Jugendmeister im Kugelstoßen.
Gruß |
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| Betrachtungen zu Regensburg \ Re: Betrachtungen zu Regensburg |
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Mo 07.06.2010 um 09:39:48
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Wohl war. Anstatt sich darüber zu freuen das ein Athlet aus der deutschen Sprintspitze hier mitschreibt und "vor Ort Berichte" abliefert und sonst verwehrte Einblicke gewährt wird durch solch ein Verhalten alles kaputt gemacht. Sollte mich nicht wundern wenn Martin Keller und Anderen dadurch die Lust vergeht noch was zu schreiben.
Allerdings muss man auch mal wieder festhalten die Art wie dieses Forum geführt wird erst solch ein Verhalten zulässt. Auf anderen mir bekannten Boards werden Verwarnungen ausgesprochen, Beiträge gelöscht (nicht ujnagekündigt wie hier zum Teil) und in letzter Konsequenz Accounts gesperrt. Alles anhand von nachvollziehbaren und allen zugänglich/nachlesbaren Forenregeln. Da ist dann in der Regel auch Ruhe.
Gruß |
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| Usain Bolt hat \ Re: Usain Bolt hat |
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Di 01.06.2010 um 19:46:54
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Meine Vermutungen:
1. Die Leber
2. Falsches Krafttraining aufgrund mangelnder Einbindung krankengymnastischer Erkenntnisse
3. zu viel Training im Speed Endurance Bereich
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| Storl schlägt Bartels in Chemnitz \ Re: Storl schlägt Bartels in Chemnitz |
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So 30.05.2010 um 11:51:01
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Ja,Storl geht wohl seinen Weg. Vor allem hat er ja noch sehr viel Zeit, bleibt er gesund hat er die besten Jahre für einen Kugelstoßer ja noch vor sich.
Momentan sieht es aber wohl eher nach 2 Deutschen Startern in Barcelona aus: Schmidt ist noch hinter seiner Form aus der Hallensaison zurück und mit der zweimaligen Normerfüllung dürfte es zumindest sehr eng werden. Und Peter Sack ist so ein bischen die große Unbekannte. Wer seine psychische Labilität kennt weiß aber auch das es für ihn nicht einfach werden wird. Und ob er dazu in der Lage ist die Konkurrenz eines jungen, aufstrebenden Athleten wie Storl und auch des aufrückenden Schmidts positiv zu nutzten (so wie Bartels dies tut) sei mal dahingestellt.
Gruß |
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| Storl schlägt Bartels in Chemnitz \ Storl schlägt Bartels in Chemnitz |
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Sa 29.05.2010 um 21:26:17
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Weils hier mal wieder nirgendwo erwähnt wird:
Storl stößt 20,77 m in Chemnitz und schlägt Ralf Bartels (20,35 m)! |
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| Michael Johnson meets Usain Bolt \ Re: Michael Johnson meets Usain Bolt |
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Mi 19.05.2010 um 09:02:54
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Wlad,
ich gebe dir recht. Die synchrone Erfassung von Bodenreaktionskräften (Dynamometrie) und Videobild (Kinemetrie) ist eine sehr effiziente Methdode zur Technikanalyse. Diese ist jedoch mit nichten nur den Russen vorbehalten! In Deutschland wird dieses Verfahren von verschiedenen sportwissenschaftlichen Institutionen erfolgreich genutzt. So macht beispielsweise der OSP in Frankfurt Analysen im Bereich des Weitsprungs, in Berlin wird u.a. der Hochsprung unter die Lupe genommen und am IAT in Leipzig gibt es gleich einen komplexen Messplatz, der je nach Bedarf für Kugel, Diskus und Speerwurf genutzt werden kann und auf dem regelmäßige Kadermaßnahmen und Messplatztrainings durchgeführt werden. Zusätzlich sind mittlerweile portable Kraftmessplaten z.B. von Kistler im Einsatz, die eine dezentrale Nutzung im "Feld" ermöglichen und somit unabhängiger von Laborbedingungen und zentralen Maßnahmen machen.
Ich gebe jedoch zu bedenken, dass die bei diesen Verfahren erfassten Parameter (Kraft-Zeit-Verläufe, Kraftwirkungsrichtung, Maxima,Kraftanstiege, Winkelverläufe, -geschwindigkeiten, -stellungen, zeitliche und räumliche Parameter, etc., pp) immer als Ergebnis vorangegangener neuromuskulärer Prozesse zu sehen sind. Es handelt sich bei diesen Verfahren also um eine reine Außenansicht, die letztlich nichts anderes als eine Projezierung der sportlichen Leistung in Form der genannten Parameter darstellt. Somit könne diese Verfahren alleine sicher nur teilweise zu der Aufklärung des "Phänomens Bolt" - oder nennen wir es das "Phänomen Ausnahmeathlet" - beitragen.
Ich bin mir absolut sicher, dass der Unterschied von Bolt zu anderen neben sicher vorhandenen Vorteilen auf technischer Ebene vor allem auf neuromuskulärer Ebene zu finden und z.T. sicher auch genetisch determiniert ist. Hier sind neben morphologische Voraussetzungen wie Muskelfaserzusammensetzung, Muskelarchitektur, Faserlängen, Ansatzstellen, etc. sicher auch mechanische Voraussetzungen wie Hebelverhältnisse, individuelle Kraft-Längen- und Kraft-Geschwindigkeits-Verhältnisse, Steifigkeit der Muskel-Sehnen-Einheit, Länge von Sehnen, etc. und auch neuromuskuläre Steuerungs- und Regelungsprozesse wie zum Beispiel der Wechsel von Erregung und Hemmung die leistungsbestimmenden Determinanten. Aus diesem Grund ist eine "Innenansicht" erforderlich, die einem Verfahren wie die Elektromyografie, Ultraschall und muskelbioptische Untersuchungen geben kann.
Ob die Herren Bolt und Gay jedoch Lust auf einen derartigen Untersuchungsmarathon haben? Ich wage es zu bezweifeln
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| Michael Johnson meets Usain Bolt \ Re: Michael Johnson meets Usain Bolt |
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Di 18.05.2010 um 20:53:53
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Gertrude,
für die Analysen in Berlin wurde das sogenannte "Scientific Research Project" ins Leben gerufen. Dies bestand aus verschiedenen Biomechanikern die auch während der Saison mit dem DLV kooperieren und für die Prozessbegleitung verantwortlich sind.
Die Analysen im Sprint wurden von Mitarbeitern der Martin Luther- Universität Halle-Wittenberg angefertigt. Hier gibt es eine Zusammenfassung der Ergebnisse im Sprint Männer:
http://www.iaaf.org/mm/Document/Development/Research/05/64/57/20100415075418_httppostedfile_1-BiomechanicsReportWCBerlin2009_Sprint_Men_19905.pdf |
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| 36. Hallesche Erdgas Werfertage \ Re: 36. Hallesche Erdgas Werfertage |
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So 16.05.2010 um 20:44:32
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Da bin ich aber von Markus Münch enttäuscht !!
Das nackte Ergebnis liest sich in der Tat enttäuschend. Aber wer vor Ort war weiß um die schwierigen Windbedingungen die geherrscht haben. Während Markus im Einwerfen noch in Bereiche seiner Bestleistung geworfen hat kam er mit diesen im Wettkampf selber nicht zurecht. Insgesamt würde ich die Ergebnisse von Halle deutlich wertvoller als die Ergebnisse Wiesbaden einschätzen. Denn dort blies der Wind unterstützend, hier bestenfalls nur zeitweise.
Kugel: 1.Ralf Bartels 20,76 m 2.Dylan Armstrong 20,70 m 3.Jakub Giza 20,06 m 4.David Storl 19,70 m (bei nur einem gültigen Versuch und 2 Bratwürsten vorher )
Bartels ist einfach stark drauf. Freitag Abend in Doha 21,14 m, Samstag morgen in Frankfurt gelandet, weiter bis nach Leipzig geflogen, von dort per PKW nach Halle angereist und dann solch ein Ergebnis! Man darf neben den Reisestrapazen ja auch den Teperaturunterschied von Doha zu Halle (~30 Grad) nicht vergessen. Hut ab! Storl hatte sichtliche Probleme mit den Bedingungen, insbesondere dem nassen Ring, der seiner Art zu Stoßen (unheimlich schnelles Angleiten) nicht unbedingt entgegen kam. Heute lief es da schon deutlich besser. Zwei seiner insgesamt vier ungültigen waren übrigens weiter als die gültig gemessenen. Wenn sich seine Technik mit den kommenden Wettkämpfen einpendelt wird er unter Garantie noch deutlich weiter Stoßen. Ich sehe da Parallelen zur letzten Saison wo er mit 21,59 m und vielen ungültigen Halle eingestiegen ist. Was dann ein paar Wochen später in Mannheim und Osterode folgte ist ja bekannt.
Erwähnenswert finde ich die Leistung von Candy Bauer auf Rang 5: 19,12m. Auf dessen Entwicklung im weiteren Saisonverlauf bin ich sehr gespannt.
Die Entwicklung von Bauer ist sehr erfreulich. Er scheint die späte Umstellung auf die Drehstoßtechnik (Übergang A-Jugend zum Junniorenbereich) langsam entgültig vollzogen zu haben. Sein 6. Versuch war um die 19,50m, aber leider ungültig. Auch hier wird es sicher noch eine positive Entwicklung im weiteren Saisonverlauf geben.
Gruß
P.S.: Die zwei Bratwürste sind normal für Storl. Wer ihn aufmerksam bei der DHM in Karlsruhe beobachtet hat weiß, dass dort während des Wettkampfes mind. 2 Bananen und 3 Dosen Red Bull dran glauben mussten |
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| 36. Hallesche Erdgas Werfertage \ Re: 36. Hallesche Erdgas Werfertage |
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Mi 12.05.2010 um 21:17:24
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Nein, es wird keinen Live-Ticker aus Halle geben, so zumindest mein letzter Kenntnisstand Die Ergebnisse werden aber wohl sehr zeitnah auf der von Kakadu verlinkten Seite - und auch sicher hier (?) - veröffentlicht.
Gruß |
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