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Helga Arendt gestorben \ Re: Helga Arendt gestorben
 Di 21.05.2013 um 20:47:09

Lieber Alexander, dem ist nichts hinzuzufügen. Die Einwände einer gewissen Gruppe gegen mich hier haben Methode. Ich äußere mich fachlich hier auch nicht mehr. Wer etwas von mir wissen oder lernen möchte, findet den Weg nach Marl auch ohne das Forum. Gertrude


Gruppe? Genau genommen tun sich diesbezüglich doch nur die Sportkameraden Klimmer, Engels und Halloo hervor.
Ein Rückzug würde diesem die Minderheit darstellendem Trio doch nur in die Karten spielen.
Wie wäre es mit konsequenter Ingnoranz von Beiträgen dieser User? Es gibt genug interessierte und frei von persönlichen Spitzen diskutierende User.

Gruß

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Zehnkampfmeeting in Götzis \ Re: Zehnkampfmeeting in Götzis
 Do 16.05.2013 um 15:16:39

Gambetta wäre vom Talent her auch in der Lage, die Norm zu schaffen, aber ihre ersten Resultate dieses Jahr waren unterirdisch. Irgendwas läuft bei ihr falsch.


Ich möchte nicht indiskret sein, aber Gambettas körperliche Entwicklung geht meines erachtens weg vom Siebenkampf und hin zum Kugelstoßen. Passend dazu konnte sie ihre Kugelstoßleistung auf ein mittlerweile sehr beachtliches Niveau steigern, während sie den durchaus guten Sprint- und Sprungwerten vergangener Jahre etwas "hinterherhinkt". (man vergleiche nur mal die Zeiten/Weiten von 2010 in Bernhausen mit 2012 in Mannheim).


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Keller unter 10s \ Re: Keller unter 10s
 Do 16.05.2013 um 10:22:00

Im Fall von Christian Reif war es wohl anders. Gertrude


Ich würde Hypertrophie - wohlgemerkt funktionelle Hypertrophie Augenzwinker - nicht generell "verteufeln". Ein gewisser physiologischer Querschnitt ist einfach die biologische Voraussetzung für hohe Kraftleistungen. Neuronale Mechanismen und die Nutzung des faszialen Bindegewebes bieten langfristig nur begrenztes Potential für Kraftsteigerungen.
Letztlich muss man sich im klaren darüber sein, was man wo von wieviel braucht, um dann entsprechend trainingsmethodisch intervenieren zu können. Die von Hallooo angesprochenen unterschiedlichen Typen, aber auch die jeweilige Disziplin sind dann neben anderen die ausschlaggebenden Punkte für eine adäquate Schwerpunktsetzung. Wenn ich mir zum Beispiel eine Pearson anschaue, dann denke ich schon, dass sie an den richtigen Stellen ganz ordentlich "bestückt" ist, ohne dabei propper und ungelenk zu sein.

In dem speziellen "Fall" Reif würde ich zunächst einmal bezeifeln, dass die zugenommenen 5 kg wirklich reine Muskelmasse waren. Ein derartiger Muskelzuwachs bei einem Hochleistungsathleten im fortgeschrittenen Trainingsalter scheint mir fragwürdig. Die Ernährung spielt hier eine wichtige Rolle. Und wenn es tatsächlich 5 kg Muskelmasse waren und er dennoch in die Grube "geplummst" ist, dann liegt die Vermutung nahe, dass es a) keine auf die Disziplin abgestimmte Hypertrophie war und oder b) das das durch den Muskelzuwachs vergrößerte Potential nicht ausreichend umgesetzt wurde. Gerade im letzten Punkt sehe ich übergreifend große Reserven.

Gruß

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Doping in Weißrussland \ Re: Doping in Weißrussland
 Sa 09.03.2013 um 19:24:51

Ich frage mich, ob die positiven Tests von 2005 nicht weitergehende Folgen haben werden? Bei Andrej Mikhnevich z.B. wäre das die zweite Dopingsperre, er müßte also rückwirkend seit 2005 lebenslang gesperrt werden. Er hat danach aber einige Medaillen gewonnen, da müssten Ergebnisse geändert werden. Majewski wäre z.B. Europameister 2010 geworden vor Bartels, der Silber statt Bronze bekäme. Und wenn man ähnliche Spielchen bei den anderen Athleten durchzieht, könnte das ein SEHR kompliziertes Prozedere werden.



Für Ostapchuk wäre das dann mit London auch der zweite positive Test. Konsequenterweise würde da jetzt auch eine lebenslange Sperre anstehen....

Bei von 2005 an gültiger 2-jähriger Sperre könnte Lammert dann bei der EM 2006 von 2 auf 3 aufrücken und Kleinert von 5 auf 6.
Sollte die Sperre die WM in Osaka noch betreffen, dann würde Kleinert nachträglich Silber erhalten.

Wenn Mikhnevich nachträglich von 2005 an lebenslang gesperrt wird, dann würden die Ergebnislisten einiger Höhepunkte durcheinander gewirbelt und einige Medaillen neu verteilt werden (HWM 2006 & 2010; WM 2007, 2011; EM 2010; OS 2008!).

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Hallen EM \ Re: Hallen EM
 Fr 01.03.2013 um 12:44:13
Der Stream läuft problemlos bei mir:

http://www.one2stream.me/eurosport-live-stream/</a>

Einfach runterscrollen und warten bis der durch die Werbefenster verdeckte Stream anfäng zu laufen. dann die Werbefenster wegklicken, fertig!

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Oscar Pistorius steht unter Mordanklage ! \ Re: Oscar Pistorius steht unter Mordanklage !
 Mo 18.02.2013 um 13:20:16
Offenbar wurden bei der Suche nach Beweisen/Hinweisen in Pistorius Haus Steroide sichergestellt:

http://www.gmx.net/themen/nachrichten/panorama/56a7enw-pistorius-anruf-baba-getoetet

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training/technik der jamaikanischen sprinter \ Re: training/technik der jamaikanischen sprinter
 Fr 30.11.2012 um 09:00:10

Interessant fand ich die aussage von asahara. er meinte er könne versuchen wie powell zu laufen, würde dann aber nicht weit kommen, weil er nicht die kraft dazu habe.


Genau das ist der springende Punkt. Die Umsetzung einer solchen Technik erfordert ein hohes Maß an (spezifischen) Kraftfähigkeiten. Insofern pflichte ich Gertrude absolut bei, wenn sie ein Umdenken hinsichtlich der Gestaltung des Krafttrainings fordert.

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Energierückgewinnung des Muskels \ Re: Energierückgewinnung des Muskels
 Di 27.11.2012 um 09:22:27

Allerdings wundert es mich doch sehr, dass dann die optimale Sprinttechnik nicht schon früher hier Einzug gehalten hat. Ich halte das Schauen über den Tellerrand für sehr wichtig. Der Gesamtkomplex Sprint ist wissenschaftlich schon lange im Ausland erforscht worden. Es ist hier in der Breite trotz der Vorträge von Seagrave und Mann nicht umgesetzt worden, weil man hier anscheinend in der Breite gesamtkonzeptionell nicht fähig war.


Auch in D ist der Sprint schon lange Forschungsgegenstand. Die hier aktuell diskutierten Defizite deutscher Sprinter und die Unterschiede in der Lauftechnik sind mind. seit 15-20 Jahre bekannt und wurden auch mehrfach in deutscher Sprache, in deutschen Zeitschriften, und somit für jeden zugänglich (!), publiziert. Beispielsweise wiesen Lehmann & Voß bereits 1997/1998 in einem zweiteiligen Artikel in der Leistungssport auf die Rückstände deutscher Sprinter in der maximalen Laufgeschwindigkeit hin und arbeiteten die bewegungstrukturellen Unterschiede inklusive anatomischem Hintergrund heraus. Dabei konstatierten die Autoren bereits damals, dass die beschriebenen Rückstände nicht zuletzt auf "mangelnde trainingsmethodische Innovationen" zurückzuführen sind.
Es mangelt also keinesfalls an entsprechenden Untersuchungen.
Vielmehr gelingt es nicht, die richtigen Konsequenzen abzuleiten und diese trainingsmethodisch umzusetzen. Das sind die eigentlichen Defizite die es zu beseitigen gilt! Das in dem "Fortbildungsthread" munter über den Start und Beschleunigungsabschnitt diskutiert wird, obwohl zum wiederholten Mal Rückstände im Bereich der Höchstgeschwindigkeit festgestellt wurden, passt dabei genau ins Bild.

Gruß

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A-Trainer-Sprintlehrgang in Mainz 2.-4.11.12 \ Re: A-Trainer-Sprintlehrgang in Mainz 2.-4.11.12
 Fr 16.11.2012 um 12:40:48

Schade, dass Hary technisch falsch gelaufen ist:


Aussagen und die damit wiedergespiegelten Einstellungen sind es, die Fortschritt und Innovation bremsen.
Die Sportwisenschaft ist noch nicht mal ein halbes Jahrhundert alt, da wäre es doch verwunderlich, wenn es keine neuen unnd leistungswirksamen Erkenntnisse geben würde. Man muss sich allerdings darauf einlassen....

In diesem Zusammenhang kann ich folgendes Dossier von Prof. Schmidtbleicher empfehlen, der die Problematik recht gut beschreibt:

http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/externe_websites/ext.dzsm/content/archiv2010/heft07_08/editorial_schmidtbleicher_bg.pdf

An vielen Stellen des Sports wäre es schon ein riesen Fortschritt, bestehendes Wissen umzusetzen. Und auch das ist z.T. schon viele Jahre alt....

Gruß

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A-Trainer-Sprintlehrgang in Mainz 2.-4.11.12 \ Re: A-Trainer-Sprintlehrgang in Mainz 2.-4.11.12
 Fr 16.11.2012 um 11:10:37

-- Wlad berichtet oft, dass wir uns nach den Tieren, seien es Leoparden oder sonst welche, und nach deren natürlichem Lauf richten sollen. Bei der natürlichen Sprinttechnik wird in aller Regel stark angeferst. Das widerum wird oft als das nicht Optimale angesehen. Dennoch wird es von vielen Topp-Sprintern/innen angewendet. Zum Beispiel praktiziert das Tatja Pinto (vor einiger Zeit gab es bei "Leichtathletik" eine Lehrbildreihe), deren Füße beim vorschwingen der Beine bis über Po-Höhe gebracht werden, den Po nahezu oder sogar direkt berühren. Sollte man jetzt so unvernünftig sein, diese natürliche und für T.P. wahrscheinliche optimale Technik abändern? Ich meine, nie und nimmer.


Wenn ich mich recht erinnere ist T. Pinto vor der zurückliegenden Saison zu T. Kremer gewechselt. Nach ihren 11,19 s hat sie in einem Interview davon gesprochen, dass der Leistungssprung u.a. auf eine Technikänderung - hin zu dem von Gertrude beschriebenen - zurückzuführen ist.
Individuelle Eigenheiten müssen natürlich beachtet werden. Häufig ist es auch sinnvoll diese zu erhalten und als Stärke auszubauen. Auf der anderen Seite zeigen sich bei Weltklasseathleten invariante Bewegungsmuster, insbesondere bei entscheidenden Knotenpunkten, welche offenbar Voraussetzung sind um Spitzenleistungen zu erzielen. Diese zu Gunsten "übersteigerter" Individualität zu ignorieren ist, wenn es um den absoluten Top-Bereich geht, wenig zielführend.

Insgesamt wundere ich mich, warum hier so rege über den Start diskutiert wird. Dabei ist doch eigentlich klar, dass dieser relativ wenig Leistungsrelevanz besitzt und die Deutschen Sprinter die größten Rückstände in der Phase der Höchstgeschwindigkeit besitzen. Hier sollte doch vorrangig angesetzt werden.

Gruß





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